Inga Lühning & André NendzaSongs gegen den Strich gebürstet: Sängerin Inga Lühning und Bassist André Nendza verpassen Klassikern der Pop-Geschichte einen komplett neuen Look.

Im Cafe der Ruhrwerkstatt AKA103 an Akazienstraße 103 interpretieren die beiden Musiker um 18 Uhr Künstler wie Marianne Faithfull, Franz Josef Degenhardt, BAP, Michael Jackson oder Element of Crime – mal ganz pur mit Stimme und Kontrabass, mal komplex mit Loopern, E-Bass, Effekten und Bass-Schlitztrommel.

So frisch und entstaubt hat man „The ballad of Lucy Jordan“ und „Wölfe mitten im Mai“ noch nie gehört. Und auch die zahlreichen Eigenkompositionen beweisen eindrucksvoll, wie kreativ dieses kongeniale Duo ist.

Inga Lühning (Gesang)
André Nendza (Bass)


 

Accordion AffairsJam - Session im Spagat

Ungewöhnliche Begegnung an einem besonderen Ort: Um 19.30 Uhr trifft das Trio Accordion Affairs in der Christuskirche an der Nohlstraße 2-4 auf ein Kammermusik-Trio um den Flötisten Jörg Fiedler. Der ausgewiesene Experte für alte Musik und begnadete Virtuose studierte bereits im Alter von 14 Jahren an der Folkwang-Hochschule in Essen. Mit seinem Ensemble hat er sich auf Musik des Barock spezialisiert. Alte Musik? Jörg Fiedler erhebt Einspruch: „Ein Freund von mir sagte mal, alte Musik gibt es nicht. Ein kluger Mann. Wenn man die gepuderten Perücken der Menschen vor drei Jahrhunderten hochhebt, dann kommen darunter oft genug bestürzend moderne Köpfe zum Vorschein.“

Zusammen mit Jazz ergibt sich dann eine sehr inspirierende Kombination, betont Festival-Macher Peter Baumgärtner, der bei Accordion Affairs am Schlagzeug sitzt. Schließlich sei der Jazz schon immer offen für neue Einflüsse gewesen. Klingt spannend. Und macht neugierig auf ein Konzerterlebnis jenseits üblicher Genre-Schubladen. Also, raus aus dem Musik-Museum, rein ins bunte Leben!

Jörg Siebenhaar (Piano, Accordion)
Konstantin Winstroer (Bass)
Peter Baumgärtner (Schlagzeug)

Jörg Fiedler (Traversflöte)
Brian Franklin (Viola da gamba)
Jonthan Rubin (Laute, Gitarre)


 

Christoph Haberer

Christoph Haberer – „Trommelwelt“

Feel the beat! Das Walzenlagerkino im Zentrum Altenberg an der Hansastraße 20 wird um 21 Uhr zum Schauplatz expressiver Schlagzeug-Kunst. Mit Christoph Haberer erleben die staunenden Zuhörer einen Ausnahmedrummer und Percussionisten, dem es scheinbar mühelos gelingt, unterschiedlichste Rhythmen gleichzeitig zu trommeln. Komposition, Sinnlichkeit und Struktur, Spielfreude und maschinelle Präzision – die Verbindung von Gegensätzlichem ist fundamentaler Bestandteil seines Konzepts. Neben seinem Können an den Stöcken nutzt er auch die neuen Dimensionen elektronisch gesteuerter Musik. Einfach atemberaubend!

Seit etwa eineinhalb Jahren entwickelt der Schlagzeuger und Elektroniker sein neues Soloprojekt „Trommelwelt“ - vor der Kamera.

Auf einer „Probebühne“ präsentiert Haberer in seinen Videos die unterschiedlichsten klanglichen Variationen in ausgefallenen Instrumentierungen: vom rein akustischen Drumset über ein elektronisches Setup zum Blechbüchsen-Ensemble, vom grossen Tom-Set mit zugespielter Elektronik bis zum Aufbau von diversen Gongs und Metallklangkörpern in einem speziellen künstlerisch gestalteten Raum, vom indischen Tontopf bis zum "Vokal"-Stück mit polyrhythmischem Sprechgesang.

Für die Live-Premiere seines neuen Soloprogramms bringt Haberer nun einen Teil seines umfangreichen Instrumentariums auf die Bühne im ehemaligen Walzenlager!

„Improvisation und Komposition, Sinnlichkeit und Struktur, Spielfreude und maschinelle Präzision - Christoph Haberer arbeitet an der Verbindung von Gegensätzlichem. Er sucht und erfindet eine Musik, in der sich die Vielfalt seiner musikalischen Erfahrungen mit seiner Offenheit für Neues Verbindet und etwas gänzlich Anderes, Ungehörtes erzeugt." Stefan Hentz

Christoph Haberer (Schlagzeug, Percussion)


 

Rückert -TiedemannRückert/Tiedemann/ Plate/ Netta Quartett

Die „Westfalenpost“ bezeichnete ihn als „wahren Hexer auf seinem Instrument“: Gunther Tiedemann, Musiker, Komponist, Arrangeur, Dozent und Autor, spielt Cello. Mit unfassbarer Leichtigkeit entlockt er den vier Saiten gänzlich ungewohnte Klänge - mal glaubt man, eine E-Gitarre zu hören, dann wieder einen Kontrabass oder eine afrikanische Trommel.

Im Zusammenwirken mit Thomas Rückert am Piano, dem Gitarristen David Plate sowie Sebastian Netta am Schlagzeug entwickelt sich um 22.30 Uhr in der Fabrik K14 an der Lothringer Straße 64 ein faszinierender Musik-Talk über Jazz, Auch-Jazz, Bekanntes und Demnächst-Bekanntes.

Tickets für den Samstag sind nur an der Abendkasse erhältlich!
Jedes Konzert 10,- Euro inkl. VVKG
(Mit dem Ticket vom ersten Konzert kostet das zweite 5,- das dritte 2,50 und das vierte ist kostenlos)

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